Energiekonzept der Elefantenwelt in der Wilhelma in Stuttgart

Die Wilhelma bekommt eine neue Elefantenanlage: Im Januar setzten Finanzminister Dr. Danyal Bayaz, Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin und der Vorsitzende des Fördervereins Prof. Georg Fundel den offiziellen Spatenstich für den Neubau der Elefantenwelt.

Das Projekt basiert auf einem nachhaltigen Low-Tech-Konzept. Eine thermische Hülle in Passivhaus-Qualität mit dreifach verglaster Kuppel minimiert den Energieverbrauch. Die Halle wird überwiegend natürlich belüftet; nur bei niedrigen Temperaturen unterstützt eine dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung.

Im Winter sorgen solare Wärmeeinträge über das Glasdach und eine innovative Geothermie-Anlage am Rosensteintunnel für angenehme Temperaturen bei besonders geringen CO₂-Emissionen. Im Sommer hält der Kamineffekt die Halle kühl, zusätzlich wirkt die Verdunstungskälte der Wasserbecken temperaturregulierend. Das vollverglaste Dach schafft optimale Lichtverhältnisse und reduziert den Bedarf an künstlicher Beleuchtung deutlich.

Die neue Elefantenwelt umfasst großzügige Innen- und Außenbereiche mit mehreren Wasserbecken. Auf rund 5.400 Quadratmetern Innenfläche und 14.500 Quadratmetern Außenanlage finden künftig bis zu 15 erwachsene Elefanten Platz. Photovoltaik, Regenwassermanagement und die Nutzung von Abwärme aus dem Rosensteintunnel ergänzen das nachhaltige Energiekonzept.

Pressemitteilung der Wilhelma >